Häufige Fragen (FAQ)

Was leistet die CORRIGO AG?

Die CORRIGO AG ist ein spezialisierter Dienstleister. Als eingetragener Versicherungsberater nach § 34 e Gewerbeordnung vermittelt die CORRIGO AG keine neuen Versicherungsverträge, sondern ist ausschließlich auf die Optimierung privater Krankenversicherungsverträge spezialisiert.

Das bedeutet für unsere Kunden, dass die Optimierung ausschließlich durch Fachleute auf diesem Gebiet durchgeführt wird, die in keiner finanziellen Abhängigkeit zu einem Versicherungsunternehmen stehen. Das wiederum bedeutet, dass sie das bestmögliche Ergebnis erhalten. Die wesentlichen Vorteile unserer Dienstleistung:

Welche Kosten entstehen für mich?

Wenn Sie uns den Auftrag zur Prüfung Ihrer privaten Krankenversicherung erteilen, so erfolgt die Prüfung für Sie zunächst kostenfrei und unverbindlich. Sofern Sie die von uns vorgeschlagenen Optimierungen nicht beitragsmindernd für sich umsetzen möchten, bleibt dies auch so. 

Nur wenn Sie eine der von uns vorgeschlagenen Optimierungsmöglichkeiten umsetzen, also auch tatsächlich geringere Beiträge zahlen, erhalten wir ein einmaliges Erfolgshonorar, mit dem alle Kosten vollständig abgedeckt sind. Dieses Erfolgshonorar richtet sich nach der Höhe der Einsparung aus dem ersten Jahr und amortisiert sich für Sie somit über die eingesparten Beiträge bei Ihrer Krankenversicherung.

Sie profitieren jedoch ein Leben lang von der Einsparung. In den nächsten 30 Jahren sparen unsere Kunden insgesamt ca. 81.000 €.

Unisex-Tarife?

1. Gibt es einen Grund warum Unisex-Tarife in 2012 eingeführt werden?

Der EuGH (Europäischer Gerichtshof) stellte am 1.3.2011 in seinem spektakulären Urteil fest, dass die bisher gültigen Versicherungstarife (Trennung nach Frauen und Männern) gegen das Gleichbehandlungsprinzip verstoßen und verurteilte die Versicherer dazu – in Bezug auf die Beitragsfestsetzung – Geschlechtergerechtigkeit herzustellen.

Weiter stellte der EuGH fest, dass die bisherige Praxis der geschlechtsabhängigen Tarife mit der Grundrechts-Charta der Europäischen Union nicht zu vereinbaren sei und hat mit seinem Urteil die bisherige Praxis ab dem 21.12.2012 für ungültig erklärt.

2. Ab wann müssen die Versicherungsunternehmen die Unisex-Tarife anbieten?

Das deutsche Versicherungsaufsichtsrecht wird völlig neu geregelt. Dazu hat die Bundesregierung am 18.4.2012 den Entwurf eines zehnten Gesetzes zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes (17/9342) vorgelegt, das auch die durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs verlangte Gleichstellung von Frauen und Männern bei Versicherungstarifen regelt.

Nach dem Entwurf sind nach Geschlecht unterschiedliche Versicherungsbeiträge und -leistungen nur bei vor dem 21. Dezember 2012 begründeten Versicherungsverhältnissen unter bestimmten Bedingungen noch zulässig. Das Urteil führe dazu, dass zum Beispiel private Krankenversicherungen „spätestens ab dem 21. Dezember 2012 geschlechtsunabhängig kalkuliert werden“, heißt es in der Begründung des Entwurfs zu diesem Versicherungszweig.

Die neuen Tarife (Unisex-Tarife) müssen ab dem 21.12.2012 von allen Versicherungsunternehmen für neue Vertragsabschlüsse angeboten werden.

3. Welche Auswirkungen hat Unisex auf die Beitragskalkulation in der privaten Krankenversicherung?

Nach den bisherigen Statistiken leben Frauen länger und gehen z.T. häufiger zum Arzt, wodurch sie höhere Krankheitskosten verursachen, so die Argumentation der PKVen. Somit stellen sie, statistisch gesehen, ein höheres Risiko dar als z.B. junge Männer. Aus diesem Grund sind zurzeit die Beiträge für Männer meist günstiger als die für Frauen gleichen Alters.

Nachdem nun der EuGH in seinem Urteil die gleichgeschlechtliche Behandlung von Männern und Frauen eingefordert hat, müssen Männer damit rechnen, dass ihre Beiträge eher steigen als fallen.

4. Können Beiträge für Frauen im Unisex-Tarif günstiger werden?

Fachleute gehen davon aus, dass die Beiträge für Frauen wahrscheinlich günstiger werden. Hier bestätigen jedoch Ausnahmen die Regel, da mit individuellen Entscheidungen zu rechnen ist.

Wechsel zur GKV?

Der Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist für Privatversicherte nicht in jedem Fall möglich. Wer bereits über 55 Jahre alt ist und in den letzten fünf Jahren nicht pflichtversichert war, hat keine Möglichkeit, wieder in die gesetzliche Krankenversicherung einzutreten. Wer jedoch diese Ausschlusskriterien nicht erfüllt, hat einige Möglichkeiten, um aus der privaten Krankenversicherung auszuscheiden.

Der Wechsel als Arbeitnehmer

Arbeitnehmer können in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln, wenn ihr Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze unterschreitet. Die Versicherungspflicht tritt dann sofort ein. Wer seine Arbeitszeit reduziert und dadurch eine Einkommenssenkung in Kauf nimmt, kann aus der privaten Krankenversicherung austreten. Das niedrigere Einkommen muss aber mindestens zwölf Monate bestehen, damit der Arbeitnehmer nicht im Folgejahr wieder in die private Krankenversicherung wechseln muss. Nach Ablauf der Jahresgrenze kann der Arbeitnehmer freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert bleiben. Eine Ausnahme gibt es nur bei Arbeitnehmern, die sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht haben befreien lassen. Diese können nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln.

Der Wechsel als Selbstständiger

Selbstständige unterliegen in Deutschland der Versicherungspflicht. Sie können zwischen einer freiwilligen Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse und der privaten Krankenversicherung wählen. Eine freiwillige gesetzliche Absicherung ist nur möglich, wenn der Selbstständige in den letzten fünf Jahren 24 Monate oder in den letzten zwölf Monaten vor Aufnahme der Selbstständigkeit pflichtversichert war. Wer sich für einen privaten Anbieter entschieden hat, kann nur zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln, wenn er die Selbstständigkeit aufgibt und in ein Angestelltenverhältnis wechselt oder gar nicht mehr arbeitet und so in der Familienversicherung berücksichtigt werden kann. Auch hier gilt die Altersgrenze von 55 Jahren.

Wechsel des Versicherers?

Wann ist es sinnvoll, die Gesellschaft zu wechseln?

Beitragssteigerungen der Versicherungsunternehmen

Versicherte in der privaten Krankenversicherung kennen die Situation recht gut: In regelmäßigen Abständen gehen die jährlichen Beitragssteigerungen der Versicherungen ein, die darauf hinweisen, dass sich die Krankheits- und Behandlungskosten massiv erhöht haben und zu einer Anhebung der Beiträge führen.

Beobachtet man diesen Trend über einige Jahre hinweg, liegt irgendwann die Frage nah, ob die Versicherungsbeiträge im Alter noch zu zahlen sind. Schnell erhält man dann den Ratschlag, den bestehenden Vertrag zu kündigen und zu einer günstigeren Gesellschaft mit besseren Leistungen zu wechseln. Doch ganz so einfach ist es nicht.

Kostenbeteiligung der Versicherten

Die Problematik steigender Behandlungskosten betrifft alle Krankenversicherungen. Auf der einen Seite steht eine Bevölkerung, die immer älter wird, auf der anderen Seite stehen immer effizientere Behandlungsmethoden. Dies sorgt dafür, dass den Gesellschaften immer höhere Kosten entstehen. Um den steigenden Aufwendungen gerecht zu werden, muss der Versicherte in einem gewissen Umfang an diesen Kosten beteiligt werden. In der Folge macht der Versicherer Beitragssteigerungen geltend.

Mit diesen Anhebungen sieht sich der Versicherte bei allen Gesellschaften konfrontiert. Zwar gibt es Versicherer, die sich seit Jahren durch sehr stabile Beiträge auszeichnen, doch auch sie haben Beitragserhöhungen zu verzeichnen.

Vorsicht beim Wechsel in der Lebensmitte

Für Versicherte, die bereits seit vielen Jahren bei ihrer Gesellschaft unter Vertrag sind, ist ein Wechsel wenig sinnvoll. In diesem Fall wurden bereits nennenswerte Altersrückstellungen gebildet, die die Beiträge im Alter konstant halten. Diese werden nicht im vollen Umfang auf den neuen Versicherer übertragen und gehen dem Versicherten zum großen Teil verloren.

Da aber auch die neue Krankenversicherung Rückstellungen bilden muss, hat der Versicherte auch dort mit Beiträgen zu rechnen, die leicht über der Prämie liegen können, die er bisher zu entrichten hatte. Dies gilt umso mehr, wenn man einen Tarif wählt, der gleichwertige Leistungen bietet.

Die Jüngeren Versicherten wechseln ohne Risiko

Ein Wechsel der Gesellschaft ist deshalb nur sinnvoll, wenn man noch relativ jung ist und wenn der Vertrag bei dem bisherigen Versicherer erst kurze Zeit läuft. In diesem Fall ist der Verlust der gebildeten Rückstellungen zu verschmerzen und kann mit moderaten Einstiegsbeiträgen ausgeglichen werden.