Voraussetzungen und Bedingungen für die PKV

Wer sich in der privaten Krankenversicherung versichern möchte, muss die vom Gesetzgeber geforderten Voraussetzungen erfüllen. Nur Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Arbeitnehmer mit einem Verdienst über der Versicherungspflichtgrenze haben die Möglichkeit, sich privat zu versichern. Darüber hinaus gilt es noch die Annahmerichtlinien der Versicherer zu erfüllen.

Selbstständige und Freiberufler

Diese Personengruppe unterliegt nicht der Versicherungspflicht in der GKV. Der PKV-Beitritt ist mit Beginn der Tätigkeit oder bei Wechsel von der GKV in die PKV unter Einhaltung der Kündigungsfristen jederzeit möglich. Ausgenommen von der Versicherungsfreiheit in diesem Personenkreis sind Künstler und Publizisten, welche über die Künstlersozialkasse (KSK) Pflichtmitglied in der GKV sind. Auf Antrag lässt sich die Versicherungspflicht unter bestimmten Voraussetzungen auflösen.

Beamte

Beamte erhalten Beihilfe von Ihrem Arbeitgeber. Sie müssen lediglich Restkosten bei der PKV absichern, so dass die PKV-Tarife für Beamte vergleichsweise günstig sind. Es gelten keine Einkommensgrenzen und ein Wechsel in die PKV ist jederzeit möglich. Als Beamter macht es in der Regel keinen Sinn, bei der GKV versichert zu bleiben.

Arbeitnehmer

Eine Wechselmöglichkeit besteht, sobald das Einkommen die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 49.500,-€ Jahresbruttogehalt (2012) übersteigt. Arbeitnehmer, welche erstmalig eine Beschäftigung aufnehmen können in die PKV wechseln, wenn ihr Gehalt voraussichtlich die Gehaltsgrenzeüberschreitet.

Annahmerichtlinien der PKV

Jeder Versicherer hat verschiedene Annahmerichtlinien. Versicherungsfähig ist, wer diese Annahmerichtlinien erfüllt. Das gewichtigste Annahmekriterium ist der Gesundheitszustand des Antragsstellers. Hierzu werden auch Behandlungen und Diagnosen der vergangenen Jahre herangezogen. Neben dem Gesundheitszustand können auch die Bonität und die Branche des Antragsstellers zu einer Ablehnung führen.




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