Implantate

Der Begriff Implantat stammt aus dem Lateinischen und setzt sich aus den Wörtern „in“ (hinein) und „plantare“ (pflanzen) zusammen. In der Medizin bezeichnet man als Implantate künstliche Materialien, die in den Körper eingesetzt werden. Dabei wird in der Regel zwischen medizinischen, plastischen und Zahn-Implantaten unterschieden.

Während plastische Implantate, wie beispielsweise Brust-Implantate, in der Regel medizinisch nicht notwendig sind, erfüllen die medizinischen Implantate eine Funktion oder medizinischen Zweck. So sind Herzschrittmacher, Kunstherzen oder tiefe Hirnstimulation ebenso Implantate, wie künstliche Hüftgelenke oder Metallplatten oder -nägel zur chirurgischen Behandlung von Frakturen. Im dentalen Bereich der Krankenversicherung fällt der Begriff Implantat ebenfalls und umschreibt eine Befestigungsform des Zahnersatzes.

Das Implantat übernimmt praktisch die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel. Sie wird in den Kiefer eingesetzt und der Zahnersatz daran bzw. darin befestigt. Dabei kann es sich um einzelnen Zahnersatz handeln, wie z.B. Stiftzähnen, oder um mehrfachen Zahnersatz, wie Teil- oder Vollprothesen.




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