Heilmittel - medizinische Anwendungen

Als Heilmittel im Sinne der Privaten Krankenversicherung und gemäß Sozialgesetzbuch, werden medizinische Anwendungen durch speziell ausgebildete Anwender bezeichnet. Dazu gehören physikalische Anwendungen wie Krankengymnastik oder Massagen, podologische Behandlungen, sowie Ergotherapie und Logopädie. Einige Versicherer schränken den Umfang der Heilmittelleistungen ein, beispielsweise bei Ergotherapie.

Heilmittel müssen von qualifiziertem Fachpersonal erbracht werden, also vom Podologen, Masseur oder Krankengymnasten, Ergotherapeuten, bzw. einem Sprachtherapeuten oder Logopäden. Die Heilmittel müssen ärztlich verordnet sein. Für Heilmittel gilt generell eine Preisfreiheit. Das heißt, dass es kein Leistungsverzeichnis gibt, wie zum Beispiel die Gebührenordnung für Ärzte oder Zahnärzte (GOÄ, GOZ). Allerdings hat die Beihilfe für Beamten eine Erstattungsgrenze für entsprechende Anwendungen festgelegt, an denen sich die Therapeuten orientieren sollen.

Viele Versicherer haben ein spezielles Heilmittelverzeichnis in ihre Bedingungen eingebaut, das sich an den Vorgaben der Beihilfe orientiert. Daher empfiehlt es sich, wenn die eigenen Versicherungs- und Tarifbedingungen ein solches Heilmittelverzeichnis vorsehen, mit dem Therapeuten im Vorfeld zu klären, ob er im Rahmen dieses Verzeichnisses abrechnet.




Kostenlos Tarif prüfen