Beitragsreduzierung durch Wechsel in einen Großschadentarif

Bis zu 250.000,-€ Beiträge sparen – durch geschickte Vertragsgestaltung

Krankenversicherungstarife mit einer hohen Selbstbeteiligung, auch Großschadentarife genannt, werden in der Praxis nur selten gewählt. Meistens werden Tarife abgeschlossen, die durch außerordentlich gute Leistungen und eine geringe Selbstbeteiligung überzeugen. Auf den ersten Blick ist das mehr als verständlich, denn der Kunde richtet seinen Focus auf die Absicherung im Schadensfall. Tritt dieser ein, sollen die entstehenden Kosten möglichst komplett vom Versicherer übernommen und getragen werden.

Die deutlich höhere Prämie verliert dementsprechend an Bedeutung. Vermittler leisten dem Wunsch des Versicherungsnehmers nach einem solchen Tarif ebenso gern Folge, erhalten sie doch gerade für diese Verträge eine deutlich höhere Provision.

Allerdings zeigt sich bei genauerem Hinsehen, dass sich gerade diese Tarife langfristig gesehen häufig als Geldvernichtungsmaschine entpuppen. Denn die geringen Selbstbeteiligungen addieren über die Jahre oft viel zu hohe Beitragskosten auf. Ihnen gegenüber stehen kaum ins Gewicht fallende Kosten für Heilungsaufwendungen, die seitens des Versicherten in den letzten Jahren tatsächlich in Anspruch genommen wurden. Kurz: Ein Ungleichgewicht, das unterm Strich vor allem eines bedeutet: Die im Überschuss gezahlten Beiträge sind unwiederbringlich verloren.

Die wenig in Anspruch genommenen Großschadentarife stehen den Leistungen der Kleinschadentarife in keiner Weise nach, bieten vielfach sogar weitaus bessere Leistungen und Lösungen an. Hinzu kommt, dass die überwiegende Mehrheit der Privatversicherten kostenintensive medizinische Leistungen über Jahre, ja vielfach sogar über Jahrzehnte hinweg, überhaupt nicht oder nur teilweise für sich in Anspruch nimmt.

Da wundert es, dass kaum ein Kunde einmal nachrechnet, wie viel Geld er wirklich in den vergangenen Jahren oder Jahrzehnten an Beiträgen zu viel gezahlt hat. Eben weil er nicht oder kaum medizinische Leistungen für sich in Anspruch genommen hat. Erfahrungen zeigen jedoch, dass gerade diese Kunden auch keinerlei Kenntnis über die Alternative und damit über die sogenannten “Großschadentarife“ haben.

Dabei könnten die eingesparten Gelder klug und vorausschauend in gewinnbringende Anlagemodelle investiert werden, die langfristig dem Zielgedanken folgen, die bis dahin angesparten Beträge und daraus erwirtschafteten Renditen ab dem Zeitpunkt, an dem der Versicherungsnehmer in den Rentenstatus eintritt, über einen solide berechneten Entnahmeplan als Quersubvention zu nutzen und so den in der Zukunft zu erwartenden Versicherungsbeitrag deutlich zu reduzieren oder sogar komplett aufzuwiegen. Das Erstaunlichste jedoch ist, dass aus vielen Berechnungsbeispielen hervorgeht, dass nach vollständiger Abdeckung des Zukunftsbeitrages teilweise sogar überschüssige Gelder zur freien Verwendung stehen blieben. Dies ist insbesondere bei jüngeren Kunden der Fall.

Ein weiterer bedeutender Faktor, der dem beschriebenen Gedanken-Modell zusätzliche Attraktivität verleiht, ist und bleibt die – streng genommen – unausweichliche und wiederkehrendeBeitragsanpassung eines jeden Versicherungsvertrages. Dies vorausgeschickt, entpuppen sich Beitragsanpassungen vor allem als zusätzlicher Gewinnfaktor, der über die Laufzeit hinweg die Schere zwischen Vollkaskotarif und Großschadentarif bis zum Unerträglichen hin auseinandertreibt.

Der Wechsel in einen Großschadentarif kann also durchaus lohnenswert sein. Insbesondere, da die von uns empfohlene Beibehaltung des Versicherers garantiert, dass bis dahin gebildete Rückstellungenerhalten bleiben. Darüber hinaus ist es völlig egal, ob Vorerkrankungen bestehen.

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass die oben genannte Umstellungsmöglichkeit auf die sogenannten Großschadentarife nur eine von vielen Möglichkeiten der Kostenreduktion darstellt. Im Bedarfsfall ist genau zu prüfen, welche Tarife der Versicherer anbietet und in welcher Situation sich der Kunde befindet.




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