Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)

Ein approbierter Arzt darf in Deutschland die Preise für seine Leistungen nicht selbst bestimmen. Analog anderer Freiberufler wie Steuerberater oder Rechtsanwälte ist er nach Berufsrecht und der Sozialrechtsprechung gezwungen nach der GOÄ abzurechnen.

Die GOÄ ist seit dem 01.April 1965 die Abrechnungsgrundlage von allen medizinischen Leistungen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie findet Anwendung bei Privatpatienten, welche ihre Rechnung in der Regel selbst bezahlen. Meistens ist diese Personengruppe bei einer privaten Krankenversicherung versichert.

Auch gesetzlich versicherten Personen, die neben den kassenärztlichen Leistungen auch privatärztliche Leistungen in Anspruch nehmen, erhalten eine Rechnung, auch Liquidation genannt, auf Grundlage der GOÄ. Ansonsten gelten bei diesem Personenkreis die Regelungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM).

Neben der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gibt es noch die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und die Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH).

Links:

GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)

http://www.pkv.de/recht/rechtsquellen/gebuehrenordnung_fuer_aerzte_goae.pdf

GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte)

http://www.pkv.de/recht/rechtsquellen/die_gebuehrenordnung_fuer_zahnaerzte_goz.pdf

GebüH (Gebührenordnung für Heilpraktiker)

http://www.heilpraktiker.org/files/seiteninhalt/inhaltsseiten/c_fuer_heilpraktiker/cf-fuer-mitglieder-intern/cf-02-versicherungsfragen/cf-02-01-01-gebueh-85-2002-final.pdf

Einheitlicher Bemessungsmaßstab (für gesetzlich Versicherte)

http://www.kbv.de/ebm2012/EBMGesamt.htm




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