Fehlende Zähne

Bei Neuabschluss oder Umstellung in höherwertige Tarife wird in der privaten Krankenversicherung eine Risikoprüfung durchgeführt, bei der unter anderem nach fehlenden Zähnen gefragt wird. Dabei wird bei den Versicherern in der Regel unterschieden zwischen fehlenden Zähnen, ersetzten Zähnen, sowie Lückenschluss. Bei der Beantwortung der Fragen ist daher genau auf die Formulierung des Versicherers zu achten. Wenn der Versicherer nicht konkret fragt (z.B. als „fehlende, nicht ersetzte Zähne oder Lückenschluss, sowie Weisheitszähne“), dann empfiehlt es sich, alle nicht mehr eigenen, natürlichen Zähne anzugeben und zu vermerken, ob es sich um einen Lückenschluss handelt, bzw. ob und wie die Zähne ersetzt sind (Krone, Brücke, Implantat). Wenn der Versicherer konkreter fragt, dann werden Angaben zu echten Zahnlücken benötigt, die aus zahnärztlicher Sicht ersetzungswürdig sind.

Lückenschluss

Wenn die Größe des Kiefers nicht ausreicht, um alle Zähne zu erhalten, zieht der Zahnarzt in einigen Fällen einzelne Zähne, die anschließend nicht mehr ersetzt werden sollen. Durch evtl. nachwachsende Zähne oder einer kieferorthopädischen Behandlung, wird diese Lücke behandelt. In solchen Fällen spricht man dann von Lückenschluss. Gemäß allgemeiner Annahmerichtlinien, ist ein Lückenschluss bei einer Risikoprüfung nicht anzugeben. Um sicher zu gehen, ob ein fehlender Zahn als Lückenschluss zu werten ist, empfiehlt sich im Zweifel die Rücksprache mit dem Zahnarzt.

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