Beitragszuschuss zum Beitritt in die PKV

Die private Krankenversicherung steht nicht nur Selbstständigen zur Verfügung, auch Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb der Jahresarbeitsentgeltsgrenze dürfen sich in der PKV versichern. Als Arbeitnehmer müssen sie nicht einmal den vollen Beitrag bezahlen, der Arbeitgeber ist verpflichtet, einen Zuschuss zu leisten. Dieser orientiert sich an der Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung und darf maximal die Hälfte der tatsächlich zu zahlenden Prämie betragen. Selbstständige erhalten keinen Zuschuss und müssen die Beiträge in voller Höhe selbst übernehmen.

Beitragszuschuss bei Bedürftigkeit

Der Gesetzgeber sieht außerdem weitere Zuschüsse vor, wenn der Versicherungsnehmer aufgrund von Arbeitslosigkeit bedürftig werden sollte. Wer im Basistarif versichert ist, erhält zunächst eine Reduzierung des Beitrags um die Hälfte vom privaten Versicherer, ein weiterer Zuschuss wird vom jeweils zuständigen Amt gezahlt. Diese Zuschüsse betreffen allerdings nur einen kleinen Teil der insgesamt versicherten Personen, da man bei einer Arbeitslosigkeit in der Regel wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert wird. Ausnahmen gibt es nur für über 55-jährige, die in den letzten fünf Jahren vor Beginn der Versicherungspflicht nicht versicherungspflichtig oder von der Versicherungspflicht befreit waren.

Beitragszuschuss durch den Arbeitgeber

Der maximale Beitragszuschuss durch den Arbeitgeber beträgt in 2012 279,23 €, außerdem zahlt der Arbeitgeber maximal 37,29 € Zuschuss zur Pflegeversicherung (in Sachsen: 18,17 €), maximal aber die Hälfte des tatsächlich anfallenden Beitrags. In den meisten Fällen liegt der Zuschuss unter dem Höchstbetrag, da die tatsächlichen Kosten für eine private Krankenversicherung im Durchschnitt bei ca. 400 € monatlich liegen.




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