Beiträge vieler privater Krankenversicherer steigen erneut stark

Das böse Spiel wiederholt sich für die Rentnerin Gerda Kranz (Name geändert) jedes Jahr: kurz vor Weihnachten erhält sie von ihrer privaten Krankenversicherung einen lapidaren Brief, in dem ihr erklärt wird, dass die Beiträge für das nächste Jahr leider angehoben werden müssen.

Der medizinische Fortschritt inflationiert die Gesundheitskosten, die Menschen werden immer älter und viele weitere Gründe werden herangezogen. Bei einer Steigerung von 25% ist dies für Gerda Kranz aber dennoch nicht mehr nachvollziehbar.

Kein Einzelfall: PKV erhöht die Tarife rabiat vor allem bei Älteren

Gerda Kranz ist jedoch kein Einzelfall. Vielen langjährig Versicherten geht es genauso: zur Jahreswende wird der Beitrag erhöht, weil angeblich die Krankheitskosten im abgelaufenen Jahr zu stark gestiegen sind.

Dabei wissen die Versicherungen, dass sie auch bei starken Erhöhungen kaum mit Kündigungen rechnen müssen, denn bei einem Wechsel verliert der Versicherte seine gesamten, meist über viele Jahre gebildeten AltersrückstellungenNur bei privaten Krankenversicherungen, die nach dem 1.1.2009 abgeschlossen wurden, kann der Versicherte seine Altersrückstellungen “mitnehmen” zur anderen Versicherungsgesellschaft.

Beitragserhöhungen 2012 bis zu 40 Prozent

Die PKV-Gesellschaften Central KrankenversicherungDeBeKa, Deutscher Ring, Gothaer,HanseMerkur, Nürnberger und Universa haben Ihre Tarife teils massiv erhöht.

Viele ältere Versicherte sind von einer Erhöhung betroffen.

Ihnen stehen folgende Möglichkeiten bei einer Beitragserhöhung offen:

1. Wechsel in den Standard- oder Basistarif

2. Leistungskürzungen

3. Tarifwechsel

4. PKV-Wechsel.

In diesen Fällen empfehlen wir Ihnen eine individuelle Beratung duch uns.




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