Auszahlung der Versicherungsleistungen durch die PKV

Die private Krankenversicherung soll einen Großteil der Kosten übernehmen, die durch Behandlungen bei Ärzten entstehen können. Der Krankenversicherer ist aber nur dann zur Leistung verpflichtet, wenn entsprechende Rechnungsbelege vom Kunden vorgelegt werden. Ohne einen entsprechenden Beleg erhält der Versicherungsnehmer keine Auszahlung der Versicherungsleistungen. Die Leistungsbelege müssen dabei spezielle Voraussetzungen erfüllen, damit überhaupt eine Leistung möglich wird.

Anforderungen an die Rechnungen und Belege

Der Versicherungsnehmer muss die Rechnungen oder andere Zahlungsbelege immer im Original einreichen, eine Kopie per Fax oder eine Übermittlung per E-Mail sind nicht ausreichend. Die Rechnung muss mindestens den Namen der behandelten Person und die genaue Bezeichnung der einzelnen Leistungen und Behandlungsmethoden enthalten. Wenn die Angaben nur ungenau oder nicht vollständig sind, kann das Versicherungsunternehmen die Leistungsauszahlung verweigern.

In der Praxis sind die Rechnungen, die im Inland erstellt werden, aber mit allen notwendigen Informationen ausgestellt, sodass der Versicherungsnehmer kaum Probleme mit der Auszahlung der Versicherungsleistungen haben sollte.

Auszahlung der Versicherungsleistungen in der Krankenzusatzversicherung

In der Krankenzusatzversicherung gelten grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen wie in der Krankenvollversicherung. Allerdings zahlen viele Versicherer nur nach einer Vorleistung durch die gesetzliche Krankenversicherung. Das bedeutet, dass die gesetzliche Krankenkasse zunächst einen Teil des Rechnungsbeitrags übernehmen muss, bevor die Rechnung an den privaten Versicherer weitergeleitet werden kann. Abhängig von dem gewählten Tarif beim privaten Versicherer kann der Rechnungsbeitrag, der nach Abzug der Erstattung der gesetzlichen Krankenversicherung überbleibt, entweder voll oder zu einem weiteren Teil erstattet werden.




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