Absolute Selbstbeteiligung

Die absoluten Selbstbeteiligungen liegen individuell je nach Tarif und Versicherer zwischen 150,-€ und 4500,-€. Sobald die Summe der Behandlungskosten eines Jahres die vereinbarte Selbstbeteiligung überschreitet, ist der Versicherer zur Leistung verpflichtet.

Zusätzliche Selbstbehalte

Zusätzlich zur generellen Selbstbeteiligung sind in den Tarifen zusätzliche Eigenbeteiligungen zu finden. So zahlen Tarife z.B. 80% Zahnersatz oder leisten lediglich 90% für Hilfsmittel. Diese Selbstbeteiligungen addieren sich zu den oben genannten.

Gesetzliche Begrenzung der Selbstbeteiligung

Die Summe aller Selbstbehalte bzw. Selbstbeteiligungen für ambulante und stationäre Leistungen pro Kalenderjahr muss so begrenzt sein, dass ein Krankenversicherungstarif die ab dem 1. Januar 2009 geltenden Anforderungen an die Pflicht zur Versicherung nach § 193 Abs. 3 VVG erfüllt.

Aktuell wird die Pflicht zur Versicherung erfüllt, wenn die Summe aller Selbstbehalte bzw. Selbstbeteiligungen für ambulante und stationäre Leistungen 5.000,-€ pro Kalenderjahr nicht überschreiten.

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Prozentuale Selbstbeteiligung

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